HeidelbergMan 2020 v-Race am 26.7.2020 - Mess with the Best!

Auf einer abgewandelten Strecke mit einem hochkarätigen Starterfeld von Oberbürgermeister Eckart Würzner, Lokalmatador, Titelverteidiger & TCRN-v-race-Champion Maximilian Sasserath, Olympiakaderathlet Justus Nieschlag und Ironman-Weltmeisterin Anne Haug!

Ab 9.15 Uhr zu verfolgen im Livestream auf unserem youtube BASF-TCRN-Kanal
https://www.youtube.com/channel/UCxyfeUWvh836-VK7eP-6TVg
https://youtu.be/ey9dw4cCGEc

alternativer Stream: https://playout.3qsdn.com/65c3e82a-cc13-11ea-b206-0cc47a188158

Oder am 26.7. um 10 Uhr aktiv selbst in die Pedale treten:
https://my.rouvy.com/onlinerace/live/30370

Mehr auf facebook unter https://www.facebook.com/heidelbergman.tri/

Und an alle Freunde ... bitte teilen - die Strecke soll brennen!

 

Sören Michelsburg: Hallo Max, ist ja gerade eine besondere Zeit für uns alle. Wie gehts dir zurzeit, wie kommst du durch die Krise?

Max: Durch die Krise bin ich bisher ganz gut gekommen, aber es ist natürlich ätzend, wenn alle Wettkämpfe ausfallen, die man sich vorgenommen hat. Zu Beginn des Lockdowns war ich in Spanien im Trainingslager und da gings von heut auf morgen von 100 auf 0 runter. Bin dann früher zurück. 

S: Wie lief das Training in den letzten Monaten bei dir ab?

M: Gerade ist das Training etwas runter gefahren, schwimmen wird so gut es geht durch Fitnesstraining ersetzt. Rad und Lauf wird weiter trainiert. Es gibt aber neue Möglichkeiten und Freiheiten. Z.B. sehr lange Radtouren oder besondere Einheiten, wie einen Mount Everest Anstieg am Königsstuhl, die normalerweise nicht ins Training passen. 

S: Welche Pläne hattest du für diese Saison im BASF-Cup? Als Vorjahressiger in Heidelberg könnte man ja mal an die Gesamtwertung denken.

M: Titelverteidigung in Heidelberg war das klare Ziel, aber genauso auch der Angriff auf die Gesamtwertung. Ich wollte zeigen, dass es eben nicht nur Zufall war, letztes Jahr in Heidelberg ganz oben zu stehen. Leider ist das jetzt ausgefallen. 

S: Der BASF-Cup kommt nun als virtuelle Radrennserie. Schon angemeldet?

M: Ich schaue mir heute die Strecke von Mußbach an werde dann die komplette Serie mitfahren. Es ist ein spannendes Format und es sind echt gute Leute am Start. Das wird sicher spannend werden morgen und auch die nächsten Rennen. 

S: Das ist doch dein Ding, oder? Sind die Zwift-Rad-Rennen ein adäquater Ersatz oder eher bist du eher aus Not und mangelnden Alternativen dabei?

M: Ich habe jetzt schon einige Rennen u.a. in der Pro Tri Serie gefahren. Meiner Meinung nach sind das die härtesten Radrennen, die ich so kenne. Von Anfang an Vollgas, und weil die nur so kurz sind, hört das auch nicht auf. Der Start ist dann extrem schnell und für 30-60 Minuten wird alles gegeben ohne Verschnaufpause.

S: Worauf kommt es bei den virtuellen Radrennen an? Welche Tipps würdest du den Starter*innen beim virtuellen HeidelbergMan zur Vorbereitung mitgeben?

M: Gut starten. Versuchen in der Gruppe zu bleiben, so lange es geht. Wenn man einmal weg ist, wird man sie nicht mehr wieder sehen. Man muss immer im Kopf haben, dass die anderen gerade genauso leiden wie man selbst. Bei der BASF Serie, die auf Rouvy läuft, gibt es keinen Windschatten. Das ermöglicht es, konstant zu treten. Hier muss man aber aufpassen, dass man nicht locker wird, sondern immer auf Zug bleibt. 

S: Danke für das Interview. Ich wünsche dir ein schönes Wochenende. Mußbach kannst du ja online live im Stream verfolgen und deine Gegner analysieren. 

M: Dankeschön. Hat mich auch gefreut. Da schaue ich am Sonntagvormittag auf jeden Fall rein.