Die Kurzdistanz ist der Klassiker im Triathlon. Normalerweise ist sie 51,5 Kilometer lang – 1.500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. So auch bei den Olympischen Spielen. Zu deren Programm gehört Triathlon erst seit dem Jahr 2000. Wegen der hohen Leistungsdichte ist bei Olympia und anderen nationalen und internationalen Rennen das Windschattenfahren meist erlaubt.

Kleine Abweichungen sind bei der olympischen Distanz erlaubt. So auch in Heidelberg, wo das Rennen nur 46,6 Kilometer lang ist. Während das Schwimmen mit 1,6 Kilometer im Neckar etwas länger ist, ist die Radstrecke mit 35 Kilometer deutlich kürzer. Dennoch hat es die Strecke in sich und gilt als eine der härtesten Kurzdistanzen weltweit. Außerdem gibt es beim HeidelbergMan auch keine Windschattenfreigabe.

Die Streckenrekorde beim HeidelbergMan halten seit dem Jahr 2011 übrigens Andreas Böcherer mit 1:56,34 Stunden und Almuth Grüber mit 2:16,08 Stunden. Andere Athleten sind schon mal doppelt so lange unterwegs. Am häufigsten gewonnen hat Sebastian Kienle mit drei Siegen bei den Männern und Katja Schumacher mit sage und schreibe sieben Siegen.

Bei der olympischen Distanz sind vor allem eine sehr gute Grundlagenausdauer, Tempohärte, gute Technik und Kampfgeist gefragt.